Impression aus der Neuen Simeonskirche in München.

Für die komplette Ausstattung der neuen Simeonskirche in München hat sich der Münchner Architekt Robert Rechenauer mit Klaus Mildenberger für die Holzarbeiten und mit Stephan Klein für die Bronzearbeiten zusammengetan und gemeinsam form- und materialgerechte Lösungen entwickelt.

So ist jede der 27 Eichenbänke ein Unikat mit einem gespiegelten Holzbild und alle Bänke zusammen ergeben eine großzügige Einheit, die dem Kirchenraum Ruhe und Halt geben.

Die Altarplatte, so schlicht sie sich zeigt, ist etwas sehr Besonderes: Der riesige Eichenstamm, der dafür Verwendung fand, ist über 230 Jahre alt und stand bis Anfang des Jahrhunderts in der Champagne, war also schon zu Zeiten der französischen Revolution ein kleiner Baum. Holz dieser Stärke und Länge ist kaum im Handel.

Das fast 14 cm starke „Brett“ und etwa 40 andere Hünen (Länge 7 m; Breite zwischen 50 und 90 cm; Stärke zwischen 11 und 13,5 cm) lagen etwa 12 Jahre auf einer Werft in Holland, und sollten die Spanten für Schiffe ergeben, bis sie ein Holzhändler aus Schongau aufkaufte. Das Holz für den Altar war das absolut größte Stück Holz dort.

Weitere Ansichten der Neuen Simeonskiche finden Sie hier.